Aktuelle Nachrichten

Landeswettbewerb 2019

An Bayerns Spitze!
Marie Kattai erspielte sich 95 Punkte und eine Auszeichnung beim Landes-wettbewerb in Marktoberdorf. Über einen guten Erfolg freut sich Max Ber-ger! Mit ihnen freuen sich die Lehrer unserer Musikschule Francesca Andreu-la, Renate Schmucker und Benjamin Markl.
 


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Opening 2019

Zwei Bigbands überzeugen mehr als 1000 Besucher

Das haben die Jazz Spätzle und Fat Cat Combo bei ihren Konzerten in der Offinger Mindelhalle alles geboten.

Mehr als 1000 Besucher waren wieder zum Jazz Opening der „Jazz Spätzla“ in die Offinger Mindelhalle gekommen. Bei den beiden Konzerten am Freitag und am Samstag wurde musikalische Unterhaltung vom Feinsten geboten.

VON WALTER KAISER
Das Lob kam aus berufenem Mund. „Was für eine Band“, staunte Harald Rüschenbaum. Der renommierte Jazz-Schlagzeuger war Gast bei einem Übungswochenende der Jazz Spätzla im Allgäu. Der Ausruf „Was für Bands“ hätte es noch besser getroffen. Denn auch die Fat Cat Combo, die Nachwuchsbigband der Musikschule Gundremmingen-Offingen-Rettenbach, weiß Erstaunliches zu bieten.
Davon konnten sich wieder mehr als 1000 Besucher bei den beiden Konzerten am Freitag und Samstag in der Offinger Mindelhalle überzeugen. Es waren stimmungsvolle Abende, die einfach nur gute Laune machten.
Alles schon mal da gewesen, alles schon mal gehört. Könnte man meinen. Doch die beiden Bands unter der Leitung von Klaus Schlander schaffen es immer wieder, bei ihrem Jazz Opening zu Beginn eines jeden Jahres ein neues, überraschend vielfältiges Musikprogramm zu bieten – von Rock und Pop über Funk und Soul bis hin zu bekannten und bewährten Swing-Klassikern.
Nicht nur neue Titel, auch neue Gesichter tauchen immer wieder auf der Bühne der Mindelhalle auf. In diesem Jahr feierte Sänger und Gitarrist Max Manßhard eine überaus gelungene Premiere. Seine Interpretation des Songs „Little Lion Man“ der Gruppe „Mumford & Sons“ war schlicht ein Genuss und wurde vom Publikum entsprechend frenetisch bejubelt.
Abend der Duette in der Offinger Mindelhalle
„Abend der Duette“ lautete das Motto der Konzerte – mit Max Maußhard hat Sänger Alexander Kussmaul einen glänzenden Partner gefunden, die Sängerinnen Juliet Eberle und Kerstin Lonsinger sind schon seit Jahr und Tag ein eingespieltes und bewundernswert stimmkräftiges Team. Mit ihrer Stimme beeindruckt auch die erst 17-jährige Paula Reiter, die bei der „Fat Cat Combo“ gesanglich den Ton angibt – etwa mit „Fly me to the moon“ von Frank Sinatra oder Ricky Martins „Livin la vita loca“. Auch beim Nachwuchs werden immer wieder Neulinge integriert, umso erstaunlicher die Perfektion, die die Jugendlichen bei ihrem etwa 45-minütigen Auftritt zu Beginn der Konzerte zuwege bringen.

Perfektionisten sind nicht erst seit Neuestem die Jazz Spätzla. Und das quer durch alle Musikstile der vergangenen 8o Jahre. Von den Swing-Klassikern Glen Miller und Benny Goodman über Miriam Makebas „Pata Pata“ oder Aretha Franklins „A natural woman“ bis hin zu den Jackson Five („Blame it to the boogie“), Stevie Wonder („Sir Duke“) und Robbie Williams („Bodies“). Das alles mal balladenhaft, mal funky, mal rockig wild und laut, Vielfalt pur. Garniert wird das Ganze mit einer Bühnenshow und Tanzeinlagen, die die Besucher unweigerlich in ihren Bann ziehen. Mit zur Unterhaltung des Publikums trägt Moderator Robert Sauter bei, der zwischen den Musikblöcken Informatives mit Spaßigem verbindet. Traditioneller Rausschmeißer der Jazz Spätzla ist „Proud Mary“ von Creedence Clearwater Revival. Schluss ist damit natürlich nicht. Es müssen noch etliche Zugaben folgen, ehe der Konzertabend in Offingen nach zweieinhalb Stunden zu Ende geht.
Nach dem Konzert wurde weiter gefeiert
Was auch nicht ganz stimmt. Denn an der Bar konnte zur Musik eines DJs noch bis nach Mitternacht weitergefeiert werden. Ein hochkomplexes Stück ist der Latino-Titel „Mueva Los Huesos“. Auf dem Notenblatt steht „Für reife Bigbands“. Was die Jazz Spätzla und die Fat Cat Combo geboten haben, war in der Tat eine reife Leistung.

 


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Großer Erfolg beim ASM -Wettbewerb

Sechs Richtige beim Bezirkswettbewerb!
Fünf Auszeichnungen und einen guten Erfolg haben unsere Schüler der Musikschule beim Bezirksentscheid in Günzburg erreicht!????
Marie Kattai, Felix Wiedenmann, Moritz Schwarz, Lukas Eisele und Max Berger werden im Januar am Bundesentscheid in Buchloe antreten. Sina Matzka konnte mit gutem Erfolg abschneiden.
Vielen Dank auch unserer Korrepetitorin Francesca Andreula!????
Allen Schülern einen herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg im weiterführenden Wettbewerb.????


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Spende Leihinstrumente

Seit Jahren gehört Stephan Keck, Chef der Firma Keck Spezialitäten, zu den Hauptsponsoren der Musikschule Gundremmingen, Offingen, Rettenbach. Auch in diesem Jahr hat er sich wieder großzügig gezeigt und für den Bläsernachwuchs drei Instrumente gespendet. Luis, Leo und David freuen sich auf ihren Euphonien und der Posaune mit kindgerechten Instrumenten spielen zu dürfen.
Die kleinere Bauform macht es den Schülern leichter, die Instrumente zu halten und trotzdem einen schönen Ton zu erzeugen.
Vielen Dank seitens der Musikschule an Stephan Keck, der dafür sorgt, dass es auch in Zukunft rund um Offingen herum kräftig schallt und tönt.

 


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Konzertreisen

Zwei Orchester –Zwei Reisen- zweimal Osten
Gleich zweimal unternehmen Ensembles der Musikschule Gundremmingen, Offingen, Rettenbach in den Sommerferien Konzertreisen. Dabei ist das Jugendblasorchester mit 55 Mitwirkenden in Rostock und Dresden zu Gast. Insgesamt sind zwei Konzerte geplant, die am Universitätsplatz in Rostock anlässlich der 800 Jahrfeier der Stadt und am 3. August am Neumarkt vor der Frauenkirche in Dresden stattfinden.
Neben den musikalischen Auftritten werden die Jugendlichen eine Speed-Boot-Tour auf der Ostsee, eine Fahrradtour durch die Sächsische Schweiz und Badespaß in Warnemünde erleben.
Mit der Big Band, den Jazz Spätzla, geht es ebenfalls in den Osten nach Polen. Hier spielen die Jazzmusiker in Breslau. Als besonderes Highlight werden die Jazzmusiker eine polnische Hochzeit ihres Gitarristen miterleben.

 


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Jazzspätzla at Glacis -Park

In der spektakulärsten Location im Außenbereich der ganzen Region, durften die Jazzspätzla viele Fans und Neu-Ulmer jazzbegeisterte Zuhörer begrüßen. In der wunderschönen Kulisse des Neu-Ulmer Glacis-Parks zelebrierte die Big Band ihren unnachahmlichen Sound.


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Schloss-Serenade

Mit Kanonendonner und Siegesglocken in Harthausen
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Gut 1000 Zuhörer erlebten den Serenadenabend mit der Jugendblaskapelle vor der Harthauser Schlosskulisse.
Bild: Helmut Kircher
Klassik und Moderne standen auf dem Programm des Sommerkonzerts der Musikschulen Gundremmmingen, Offingen und Rettenbach.

VON
HELMUT KIRCHER
Serenadenstimmung traf sich, vor Harthausens buntbeleuchteter Schlosskulisse, mit lauer Sommernacht. Schmückte sich mit blechbläserner Romantik aus Filmhits, Klassik und Moderne. Mischte sich mit der Virtuosität und dem Spielwitz eines 84-köpfigen Jugendorchesters der vereinten drei Musikschulen und traf sich zum Rendezvous, das aus Alt Neu machte, das längst Vergangenes den Geist des Jetzt atmen ließ.

Zum vierten Mal hatte die Familie von Riedheim ihren Schlossgarten dafür zur Verfügung gestellt, und Maestro Klaus Schlander ließ keinen Zweifel daran, dass der dem Jugendorchester wie Donnerhall vorausgehende Ruf geschliffener Hochglanzpolitur zurecht besteht. Erfrischend, mit welch ungezwungener Spiellust sich die Jungmusikanten in die für Bläser bearbeiteten, neoklassischen Arrangements altbekannter Jahrhundertwerke stürzten. Wie sie mit ausgetüfteltem Klangfarbenspiel den eröffnenden „Kings March“ mit adelsgerecht bombastischer Glorie umgaben, wie witzig elegant sie im nostalgischen Flair von Anden und „Cordilleras“, neben trompetenschmetternden Vulkanen, die Querflöten bauchtanzen ließen.

Musik machen heiße „mehr als nur die Noten spielen“, hatte Musikschulleiter Schlander jedem Mitglied seines Orchesters, unsichtbar aber wirkungsvoll, ans Notenpult geheftet. Und das ist aus jedem Takt herauszuhören. „Musik nicht nur hören, Musik erleben“, wie in den raumschiffig bedrohlichen Sphärenklängen des „Star Trek“, den instrumental vorwitzigen, mit brummbäriger Deftigkeit und so gar nicht schlaffördernd seelengewichtigen Lullaby-Melodik des „Wizard of Oz“. Zu spüren auch schon beim instrumental-solistischen Nachwuchs: dem 21-jährigen, frischgebackenen Jungdirigenten Tizian Foag, der das willig mitgehende Orchester im „Gladiator“ sicher und atmosphärefüllig durch crescendi und decrescendi steuerte; die 17-jährige Sophie Gross in ihrem „Aranjuez“-Trompetensolo, das sie, „con amor“ und mit zerbrechlicher Traurigkeit, virtuos und erfrischend kontrastreich in Szene setzte; oder die gleichaltrige Geigerin Frieda Zielinski, die dem musikalischen Anspruch ihrer Csárdás-Interpretation in all seiner Presto-Vitalität und ausschweifenden Klanglichkeit voll gerecht wurde.

Zum Abschluss das Filetstück des Abends: Pjotr Tschaikowskis „Ouvertüre 1812“ als gekürzte, aber nicht weniger anspruchsvolle Bläserbearbeitung mit Namen „The Best of 1812“ – die in Töne gesetzte Beschreibung der russisch-französischen Schlacht um Moskau im Jahr 1812. Eine Auftragskomposition, von Tschaikowski ungeliebt und „ohne Herzblut“ geschrieben, vom Publikum aber hochgeschätzt und als Soundtrack in unzähligen Fernsehserien und Kinofilmen Eingang findend. Spätromantisch wuchtig wogte glorioses Schlachtgetümmel, in Form der Nationalhymnen beider Länder, hin und her, in überbordenden Effekten. „Marseillaise“, kontrapunktisch in dynamischem Drive, gegen russisches „Gott erhalte den Zar“. Und endete, eingebettet in siegreiches Glockengeläut und mit zum Kanonendonner aufgewertetem Feuerwerk (weit hinter dem Schlossgarten) in berechtigt aufbrausendem Publikumsjubel mit Bravogehalt. Zu versöhnendem Gleichschritt via heimatliche Gefilde schlussendlich noch die Zugabe in Form von „Yorkscher Marsch“.


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